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Die Heerstraße großer Eroberer
44 Um die Zeit des Julius Cäsar (100-44 v.Chr.) kämpften die kriegerischen Daken unter ihrem König Burebista gegen die in den Donauraum vordringenden Römer und verteidigten ihr Reich, welches Siebenbürgen, das Banat, Teile von Muntenien und der Moldau umfaßte. Mittelpunkt ihres Reiches war Sarmisegethusa im Retezatgebirge zwischen Siebenbürgen und Banat. Weder den Feldherrn des Tiberius (42 v.Chr.- 37 n. Chr.) noch des Domitian (51-96 n.Chr.) gelang es, die Daken zu besiegen. 101 Kaiser Trajan (53-117 n. Chr.) unterwarf dann in zwei Feldzügen den Dakenkönig Decebal und zerschlug sein Reich. Aus den an den neuen Grenzen errichteten römischen Kohortenlagern entwickelten sich nach und nach Städte. Bergbau wurde von den Römern vor Ort betrieben und Bodenschätze genutzt. 117 Kaiser Hadrian (117-148 n. Chr.) mußte weitere Befestigungsbauten entlang dem römischen Limes errichten, da zahlreiche asiatische Stämme zum massiven Angriff gegen die Römer antraten. 167 Aus dem Norden vordringende, mit den asiatischen Stämmen verbündete Germanen, wurden 167 n. Chr. von Kaiser Marc Aurel (121-180 n. Chr.) zurückgeworfen. Auch die in der Donau-Theiß-Ebene seßhaft gewordenen asiatischen Reiterhorden wurden geschlagen. 253 Ostgoten aus der Ukraine drangen 253 in den Donauraum ein und zwangen die Truppen des Kaisers Aurelian zum Abzug. 370 Um das Jahr 370 tauchten unerwartet die Hunnen in der
ungarischen Tiefebene auf, ein wildes Reitervolk aus den Steppen des östlichen
Zentralasiens. 434 Im Jahre 434 überfiel der Hunnenkönig Attilla Europa. Das Weströmische Reich ging in Trümmer. Attilla war zwar abgeschlagen, aber nicht besiegt. Er zog sich in seine Sumpfburg an der Theiß zurück und verstarb dort im Jahre 453. Mit ihm ging auch das hunnische Reich seinem Ende zu. Die unterdrückten Völker erhoben sich und erkämpften ihre Freiheit. 567 Erneut drangen 567 Reiternomaden in den Donauraum vor. Es waren die mit den 791 Hunnen verwandten Awaren. Frankenkaiser Karl der Große zog 791 gegen das Awarenreich vor, vernichtete es 802 und gliederte es als "Pannonische Mark" in sein Reich ein. 881 In der Donau-Theißebene tauchten 896 wiederum asiatische Stämme auf und ließen sich dort nieder, wo auch Attilla seine Burg einst erbaut hatte. Es waren dies die Madjaren unter ihrem Führer Arpad.. Sie zogen plündernd und mordend donauaufwärts und wurden schnell zum Schrecken der Herrschenden und der Bevölkerung. Durch den Zerfall der karolingischen Monarchie hatte sie leichte Beute. Sie tauchten in Wien auf, vor Rom, in Lothringen und in Sachsen. Das Kloster St. Gallen in der Schweiz wurde 926 von ihnen geplündert. Erst als sich die deutschen Stämme vereinigten, wurden die Madjaren von 933 Kaiser Heinrich I im Jahre 933 an der Unstrut geschlagen. 955 Kaiser Otto der Große bereitete ihren weiteren Raubzügen 955 ein Ende. Auf dem Lechfelde wurde das madjarische Heer besiegt. Die Madjaren zogen sich in das Gebiet Ungarns zurück und wurden dort seßhaft. Ihr Fürst Géza nahm das Christentum an. Sein Sohn Wajk erhielt den christlichen Namen Stephan und folgte seinem Vater auf dem Königsthron. König Stephan versuchte in heftigen Kämpfen seine Herrschaft auszudehnen, zu festigen und die heidnisch gebliebenen Madjaren zu bezwingen. 1030 Mit diesen kam es im Jahre 1030 auf der Banater Heide zwischen dem heutigen Groß-St-Nikolaus und Triebswetter (beide Städte gab es noch nicht) zur Schlacht, die der Feldherr Tschanad für seinen König entscheiden konnte. Die heidnischen Madjaren nahmen danach das Christentum an. Es begann der Bau von Schulen und Klöstern. Durch die Heirat mit der Tochter des Herzogs von Bayern knüpfte Stephan enge Bande zum deutschen Raum. Im Gefolge der Herzogstochter kam ein Strom deutscher Kolonisten nach Umgarn. 1155 Der junge Staat wurde schon bald im Süden von den Türken
und in Norden von Tataren aus der Mongolei bedroht. Reiterhorden des Chingis-Chan
legten nach und nach blühende Städte in Schutt und Asche. Die Bewohner
wurden Opfer eines wilden Blutrausches. Nach 2 Jahren zogen sich die
Horden wieder zurück. Es gab nichts mehr zu plündern und zu zerstören. Die Osmanen 1352 Übergriffe der Türken kündeten ab 1352 neue Gefahren an. König Sigismund von Luxemburg, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation warf den 1389 Osmanen im Jahre 1389 auf dem Amselfelde ein wenig erfolgreiches vereinigtes christlich-abendländische Heer entgegen. Nach und nach fiel Ungarn in osmanische Hände. Die Türken stießen bis an die Donau vor und zogen sich nach erfolgreicher Plünderung wieder zurück. 1453 Nach der erfolgreichen Eroberung von Konstantinopel durch Sultan Mohammed der Große begannen die Türken ihre Feldzüge gegen den Westen auszudehnen. 1456 Sultan Mohammed erschien 1456 mit einem Massenheer vor Belgrad und bedrängte die Stadt. Er wurde jedoch von dem Temescher Grafen und legendären Feldherrn Johann Hunyady geschlagen.. 1479 Neue Übergriffe beunruhigten ab 1479 wieder die Bevölkerung. Siebenbürgen wurde von den Osmanen überfallen. Durch die Elitetruppen ("Schwarze Legion") 1482 des Königs Mathias wurden die Osmanen 1482 vernichtend geschlagen. 1490 Als der König 1490 verstarb, fing der korrupte madjarische Adel an, seinen persönlichen Ehrgeiz zu befriedigen. Unerträgliche Lasten wurden den Untertanen auferlegt. Bald erschütterten innere Gegensätze das Land. Das Leben der Untertanen wurden in sinnlosen kriegerischen Scharmützeln untereinander geopfert. 1521 Die jenseits der Donau lauernden Osmanen, die auf Rache sannen, ließen sich eine solche Gelegenheit nicht entgehen. Schlag auf Schlag erfolgten ihre Anstürme. Als fanatische Feinde des Christentums drangen sie weit nach Ungarn ein und vernichteten das mühsam aufgebaute Land. Die kaiserlichen Truppen waren der türkischen Übermacht nicht gewachsen. Belgrad wir 1521 von Suleymann II. erobert.. 1526 Suleymann II. siegte auch bei Mohatsch. In der
Entscheidungsschlacht hatte der ungarische König Ludwig II
am 29.Aug. 1526 den Osmanen wenig entgegenzusetzen. Die Schlacht
endete mit der totalen Vernichtung des ungarischen Heeres. Mehr als 28.000
Soldaten fielen. Mit ihnen auch das selbständige Königreich der
Madjaren. 1541 Die ungarischen Hauptstadt Ofen wird von den Osmanen 1541 in "Buda" umbenannt. In ihr residierte ein türkischer Pascha. 1552 Mit der Einnahme der Festung Temeschwar im
Jahre 1552 durch die Türken ging dann auch das Banat dem ungarischen Königreiche
verloren. Die Wirtschaft in dem vernachlässigten Land sank auf die Stufe
einer nomadisierenden Viehzucht herab. Uferlos werdende Sümpfe bedeckten
alsbald das Land.. Es folgten 150 Jahre türkische Gewaltherrschaft. Die Befreiungskriege 1681 Leopold I (zweiter Sohn von Kaiser Ferdinand III), der zugleich Deutscher Kaiser war (und mit einer Wittelsbacherin verheiratet), versuchte Ungarn seinem Machteinfluß zu unterwerfen und zwangsweise den im Adel verbreiteten Protestantismus zu verdrängen. Tököly -der Führer der Ungarn- versuchte dies zu verhindern, nahm Kontakt mit den Türken auf und ließ sich von diesen zum Fürsten Ungarns ausrufen. 1683 Großvesir Kara Mustapha drängte Sultan Mohammed IV,
das katholische Haus Habsburg zu zerschlagen, dem Islam zu neuer Größe
zu verhelfen und dem zerstrittenem Europa den Todesstoß zu geben. Seit
jeher reizte die Osmanen das reiche Wien, das nahe dem großen türkischen
Stützpunkt Buda lag, der Hauptstadt Ungarns. Kara Mustapha zog
dann alsbald mit einem riesigen Heer von 200.000 Mann, unterstützt von
den Ungarn und begleitet von französischen Heeresingenieuren, gegen Wien
und belagerte die Stadt ab dem 14.07.1683. Wien hatte seinerzeit 60.000
Einwohner, ca. 11.000 Soldaten und rund 5.000 Mann Bürgerwehr. Blutige Kämpfe
und auch Seuchen lichteten die Reihen der Verteidiger. Bereits 3 Monate
nach Belagerungsbeginn hatte der Garnisonskommandant von Starhemberg
nur noch 5.000 Mann zur Verfügung. In der Stadt gab es kaum noch
Nahrungsmittel. Die Bewohner fingen an, Hunde, Katzen und Esel zu
verspeisen. Die Lage der Stadt wurde immer hoffnungsloser. Eine
Entscheidung mußte herbeigeführt werden. Von den vielen mit Frankreich
verbündeten deutschen Fürsten, denen die Vormachtstellung des Hauses
Habsburg im Deutschen Reiche mißfiel, war keine Hilfe zu erwarten und der
Polenkönig Sobieski hatte eine Koalition mit Frankreich. Aus
verschiedenen Gründen jedoch war Sobieski über Ludwig XIV äußerst
verstimmt. Er schloß deshalb ein Bündnis mit den Habsburgern.
Kaiserliche Zugeständnisse an die Kurfürsten von Bayern und Sachsen
machte es dann auch möglich, deren Truppen nach Wien zu führen. Als
militärische Führer befanden sich bei den Truppen all die Größen, die
in den darauffolgenden Jahrzehnten die Truppen Habsburgs auf dem Balkan
von Sieg zu Sieg führen sollten: Kurfürst Max Emanuel von Bayern,
Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden (Türkenlouis), Herzog Karl von
Lothringen und der damals noch nicht einmal 20 Jahre alte Prinz Eugen von
Savoyen. 1684 Kaiser Leopold I verband sich in der "Heiligen Liga" mit dem Papst, mit Polen und Venedig. Habsburg hatte nach dem Sieg am Kahlenberg erkannt, daß bei Fortsetzung der Türkenkriege der habsburgische Traum einer ganz Ungarn umfassenden österreichischen Großmacht zu verwirklichen war. Obwohl Kaiser Leopold im Westen durch die Franzosen stark gebunden war, entschloß er sich zur Vertreibung der Osmanen aus Europa. Karl von Lothringen und der Kurfürst Max Emanuel von Bayern drangen tief nach Ungarn vor und führten mehrere Feldzüge gegen die Türken. Leopold läßt seinen kleinen Sohn Josef zum ungarischen König krönen. 1686 Ofen (Buda-Pest) fiel am 02.09.1686 wieder in die Hände
der kaiserlichen Truppen. Karl von Lothringen besiegte bei Mohatsch
1687 Sultan Suleiman, Belgrad wurde am 06.09.1688 durch Max
Emanuel von Bayern (Schwiegersohn des Kaisers seit 1695) von den
Osmanen befreit. 1688 nächsten Verwandten (des Kaisers) mit erheblicher Mißgunst. Im Jahre 1688 kam es zum "Pfälzischen Krieg" (1688-1697). Der Franzosenkönig ließ seine Truppen in die Pfalz einmarschieren und zerstörte Worms, Heidelberg, Speyer und andere Orte in der Pfalz und in Nordbaden. Karl von Lothringen und Max Emanuel von Bayern eilten an die Westfront. Markgraf Ludwig von Baden, der "Türkenlouis" übernahm den Oberbefehl gegen die Türken. Von den Franzosen unterstützt, erholten sich die Osmanen wieder von ihren Niederlagen. Es gelang ihnen, die kaiserlichen Truppen zurückzudrängen und Belgrad wieder einzunehmen. Auch am Rhein mußte das Haus Habsburg durch den Friedensvertrag von Rijswijk vom 30.10.1697 Verluste hinnehmen. Die Stadt Straßburg und das Elsaß gingen an den Franzosenkönig. 1688 Erfolgreiche Rückeroberung Belgrads durch das kaiserlich-habsburgische Heer 1690 Wiedereroberung Belgrads durch die Türken 1691 Im Frühjahr überschritt Köprili Pascha mit einem großen Heer die Save um in das Innere Ungarn vorzustoßen. Am 12.08.1691 wurde er jedoch vernichtend von Ludwig von Baden bei Slankamen geschlagen. Mehr als 12.000 Osmanen ließen bei dieser Schlacht ihr Leben. Im Zuge des Vormarsches der kaiserlichen Truppen in Ungarn erließ Kaiser Leopold I. das "Impopulationspatent". Als Anreiz für die Besiedelung des von den Türken verwüsteten Ungarns bot er günstige Grundstückspreise, Steuerfreiheit in den ersten Jahren, Förderung des Handwerks und andere Vergünstigungen an. Die Besiedelung ging jedoch recht zögerlich voran, da die Siedler alles andere als ideale Voraussetzungen vorfanden. 1694 Eine der ersten deutschen Ansiedlungen nach den Siegen der Habsburger war die sogenannte "Peterwardeiner Schanz" (Raitzenstadt), Später entstand daraus Neusatz, das heutige Novi Sad (1715 bestand die Stadt aus 15 deutschen und 18 serbischen Familien). 1696 Der erst 34-jährige Feldmarschall Prinz Eugen von Savoyen, Befehlshaber der kaiserlichen Truppen befreite 1696 die schwere Sumpffeste Temeschwar von den Türken. 1697 Als Sultan Mustafa II am 11.09.1697 bei Zenta über die Theiß setzen wollte, griff Prinz Eugen ihn noch zwei Stunden vor Einbruch der Dunkelheit an. Noch im Übersetzen über den Flußb egriffen, fanden mehr als 10.000 Türken den Tod in den Fluten der Theiß, weitere ca. 20.000 den Tod auf dem Schlachtfeld. Der kriegsmüde Kaiser, beschäftigt mit der spanischen Erbfolge, schloß mit dem 1699 ebenfalls kriegsmüden Sultan am 26.01.1699 in Karlowitz einen Friedensvertrag. Dieser brachte dem Kaiser ganz Ungarn ein, jedoch mit Ausnahme des Banats und Siebenbürgens. Temeschwar blieb weiter in osmanischer Hand. 1716 Unter Kaiser Karl VI (* 01.10.1685 in Wien, +
20.10.1740 in Wien) kam es 1716 wieder zum Krieg mit den Türken, welche
die Save überschritten hatten.. Prinz Eugen trat ihnen entgegen und
schlug sie am 05.08.1716 bei Peterwardein. Der Weg in das Banat war
nunmehr frei für die kaiserlichen Truppen. Am 26.08.1716 begannen sie mit
der Belagerung des Sumpffeste Temeschburg. Die Festung wurde von Mustafa
Pascha mit 18.000 Mann verteidigt. Am 12.10.1716 hissten die Türken
nach starkem Beschuß durch Artellerie die weiße Flagge und boten nach 48
Tagen Belagerung die Übergabe der Stadt und der Festung gegen freien
Abzug an. Prinz Eugen zog am 18.10.1716 an der Spitze seiner Truppen in
Temeschwar ein, der befreiten Hauptstadt des Banats, auf deren Türme 164
Jahre das Banner des Halbmondes wehte. 1717 Im Mai 1717 begann Prinz Eugen mit der Belagerung der Festung Belgrad. Nach schweren Kämpfen ergab sich die Stadt. Nach dem Fall Belgrads konnte die Festung Orsowa auf der stark befestigten Insel Ada Kaleh im Spätsommer des Jahres 1717 eingenommen werden. 1718 Im Frieden zu Passarowitz am 21.07.1718 zwischen der
Türkei und Österreich fiel das Banat, Belgrad mit dem nördlichen Teil
von Serbien und die Kleine Walachei (Oltenien) an Kaiser Karl VI.. Das
Banat wurde (bis 1779) Krondomäne mit eigener Verwaltung, ein Sondergut
des Herrschers, in dem "keinerlei geist- oder weltliche
Privatobrigkeit geduldet werden solle". Die Habsburger erhielten
damit von allen deutschen Fürsten die größte Ausdehnung ihres
Herrschaftsgebiets, die sie jemals besaßen. Erste Großaktion der deutschen Ansiedlung im Banat unter Kaiser Karl VI. Bäuerliche Kolonisten (ca. 3000 Familien). kamen nicht nur aus allen Ländern des deutschen Sprachraumes, sondern auch aus der belgischen Provinz Luxemburg, dem Elsaß, Lothringen, aus Spanien und Südtirol. Bereits bestehende Randsiedlungen der Banater Heide (Perjamosch, Groß-St.-Peter, Sarafol und Groß-St.-Nikolaus) wurden durch Zusiedelung wesentlich erweitert. Dem Sumpffieber haben jedoch nicht viele Kolonisten standgehalten. Die Sterberaten waren hoch. Der Begakanal, der die Sümpfe entwässern konnte, wurde erst 1728-33 gebaut 1738 Im Frühjahr 1738 drangen die Türken wieder in das Banat
ein und nahmen am 08.05. die Festung Alt-Orsowa und am 26.05.1738 die
Festung Mehadia bei Kornia. 1739 Im Frieden zu Belgrad im Herbst 1739 verblieb das
Banat in der Hand des Kaisers, ließ es jedoch unmittelbar zum Grenzland
zu den Osmanen werden. Serbien und die kleine Walachei mußten wieder an
die Osmanen abgetreten werden. Wie schon 1722 wurde erneut versucht,
deutsche Handwerker und Kaufleute zur Ansiedlung anzulocken. Vor allem
Facharbeiter waren zum Bau von Festungsanlagen und dem Aufbau der Städte
waren wieder einmal erwünscht. Es kamen von 1737 bis 1739 aber nur ca.
3.000 Personen, die in bereits bestehende Dörfer untergebracht werden
konnten. Insgesamt 28 zerstörte Kolonistendörfer wurden nicht wieder
aufgebaut. 1748 Der Erbfolgekrieg verhinderte größere Siedlungsaktionen von Maria Theresia 1756 Erst nach dem Siebenjährige Krieg (1756- 1763) mit dem Preußenkönig Friedrich II und dem Frieden von Hubertusburg zwischen Preußen, Österreich und Sachsen, wurde die Ansiedlungstätigkeit wieder in größerem Umfange aufgenommen. 1763 Zweiter Schwabenzug (1763-1770). 1780 Am 29.11.1780 starb Maria Theresia. Ihr Sohn Joseph II (*13.03.1741, + 20.02.1790) übernahm die Regentschaft. 1782 In der Josephinischen Siedlungsperiode (dritter Schwabenzug 1782-1787) kamen nur noch ca. 3.000 Familien in das Banat. Die Kolonisten wurden überwiegend in bereits bestehende Orte angesiedelt. Nur 14 neue Dörfer wurden angelegt. Da das Banat wieder Kriegsschauplatz wurde (Kriegserklärung von Josef II und der russischen Zarin Katharina II an die Türkei), mußte die Besiedelung eingestellt werden. Joseph II stirbt am 20.02.1790 kinderlos. 1790 Regentschaftsübernahme durch seinen Bruder Leopold I, Großherzog von Toscana (*05.05.1747 in Wien). Er wurde am 30.09.1790 in Frankfurt als Leopold II zum römisch-deutschen Kaiser gekrönt. Er beendete den Krieg Habsburg/Russland gegen die Türkei, den sein Bruder Josef II begonnen hatte durch den Friedensschluß von Sistowa und versuchte verzweifelt, den nicht mehr aufzuhaltenden Zerfall der Vielvölkermonarchie zu verhindern (er konnte ihn um 100 Jahre verzögern) und mußte viele Reformen seines Bruder wieder zurücknehmen. Er suchte die Annäherung an Preußen. Am 01.03.1792 verstarb Leopold II. in Wien. 1792 Sein Sohn Franz (* 12.02.1768 in Florenz) übernahm dann
als letzter deutscher Kaiser (Franz II) und als erster österreichische
Kaiser (Franz I) die Regentschaft. 1835 Regentschaftsübernahme durch König Ferdinand V. bis 1848 1848 Franz Joseph I übernahm die Regentschaft und regierte bis 1916. 1918 Im Jahre 1918 wird die Donaumonarchie aufgelöst..
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